Nina Stibbe: Sie ist 24 Jahre alt, und studiert seit 10 Semestern Deutsche Philologie, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Soziologie auf Magister. Lesen war schon immer eines ihrer größten Hobbys. Insbesondere mag sie politisch engagierte Literatur, daher ist eine ihrer Lieblingsepochen das literarische Exil zu Zeiten des Nationalsozialismus. Gattungstechnisch ist sie nicht festgelegt, interessiert sich sehr für Dramen und Dramentheorie, aber auch für Lyrik, Novellen, Romane und anderes. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Heine, Brecht, Feuchtwanger, Tucholsky, Thomas und Heinrich Mann. Aus der internationalen Literatur gefallen ihr besonders Camus, Sartre, Ibsen und Beckett. Prinzipiell ist sie aber jeglicher Form von Literatur gegenüber aufgeschlossen. Neben der Uni engagiert sie sich unter anderem bei der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und im Seniorat Germanistik an der RWTH Aachen. Außerdem unterrichtet Nina Deutsch als angewandte Fremdsprache. Eine Zeit lang hat sie sich selbst im kreativen Schreiben versucht, mittlerweile betrachtet sie sich jedoch mehr als Wissenschaftlerin denn als Künstlerin.

Robert Targan: Er ist 24 Jahre alt, und hat davon bereits dreieinhalb Jahre lang Germanistik in Aachen studiert. Nebenbei schreibt er für das Aachener Stadtmagazin „Klenkes“ und konnte dort bereits kurze Theaterbesprechungen und ähnliches verfassen. Gedichte und Kurzgeschichten versucht er immer wieder; meist verschwinden diese jedoch aus Skepsis in den Unweiten seines Computers. Für Kurzgeschichten anderer Autoren kann er sich hingegen viel eher begeistern.

Alexander Trust: Er hat bereits letztes Jahr den Kurzgeschichtenwettbewerb “Bester Freund – Beste Freundin” betreut und ist, wie Nina und Robert auch, Student an der RWTH in Aachen. Er studiert ebenfalls auf Magister mit den Fächern Neuere Deutsche Literaturgeschichte, Deutsche Philologie und Soziologie. Neben dem Studium hat er bald drei Jahre in einer Psychosomatischen Klinik für Drogen- und Suchtkranke in Bergisch Gladbach gearbeitet. Er interessiert sich sehr für Sprachen, und in der Literatur bevorzugt er vor allem Autoren, die sich ungern in eine Schublade stecken lassen, so z. B. JMR Lenz, Georg Büchner, Robert Musil oder Franz Kafka. Alexander hat eine Passion fürs Schreiben: Auf seinem Privatblog finden sich u. a. Gedichte und Kurzgeschichten von ihm, und sogar schon sein erstes Romanmanuskript. Neben einem weiteren Weblog, Sajonara – Internetmagazin, engagiert er sich ehrenamtlich für das “soziale” Social Network Gotfriends.

Thomas Zejewski: Unser Jury-Neuzugang (19.03.) ist, wie er selbst sagt, 22 Sommer alt und seit bald 3 Jahren Germanistikstudent. Seine Liebe gilt den Worten — sie erwidern diese gelegentlich auch und dies treibt ihn an und hält ihn gefangen. Thomas hat bisher besonders gerne in Gesichtern, Landschaften und in seinem Tagebuch gelesen. Neben manchen beatunterlegten Lyrics haben ihn folgende Autoren geprägt: Shakespeare, Milan Kundera, Michel Houellebecq, Eichendorff und Hesse. Sein Interesse beschränkt sich aber nicht nur auf jene. Geschrieben hat er bislang auf allem was sich beschreiben lässt, und es kam dabei schon einiges an Lyrik zusammen.

Zurzeit widmet Thomas sich eher den prosaischen Texten und der Arbeit an einer Novelle. Des Weiteren ist er Teil eines Literaturtreffs, der sich über eigene und fremde Texte austauscht. Bühnenerfahrung konnte er sammeln, auf dem Aachener poetry slam “satznachvorn” und bei einer Lesung im Neuland Theater. Thomas ist also mehr als motiviert, um in dieser Jury mit seiner Meinung nicht hinterm Berg zu halten.